Newsletter (Nr. 2) zur Bürgermeisterwahl - 3. Rückblick Bürgergespräche

 

3. Rückblick Bürgergespräche Kocherbach / Affolterbach

 

Da ich selbst aus einem kleinen Ortsteil bin, war für mich von Anfang an klar, dass ich im Rahmen des Wahlkampfes jeden Ortsteil besuchen und mit den Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern ins Gespräch kommen will.


Wir brauchen eine starke und attraktive Kerngemeinde, aber die Ortsteile dürfen dabei weder vergessen noch vernachlässigt werden. Wenn ich in dieser Woche in Gadern gewesen sein werde, habe ich meine Reise durch die Ortsteile abgeschlossen.

In der letzten Woche war ich in Kocherbach und Affolterbach. Als Kocherbacher, ehemaliger Aktiver der Trachtenkapelle und Vorsitzender der SPD Affolterbach-Kocherbach-Tromm von 2001 bis 2007, habe ich mich sehr auf die dortigen Bürgergespräche gefreut.


Ich war sehr glücklich darüber, dass so viele Nachbarn, Freunde und alte Bekannte gekommen sind. Der Kastanienhof in Kocherbach war voll und beim Ludwig in Affolterbach hatte ich mit 53 Personen einen neuen Besucherrekord bei meinen Bürgergesprächen.


In beiden Orten war die drängendste Frage, ob man mich denn dann als Bürgermeister siezen müsse, wo man mich doch von klein auf kenne – natürlich nicht!


Darüber hinaus ging es vor allem um die medizinische Versorgung, mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung, die Mobilität und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Thematisiert wurde selbstverständlich auch die Situation der Landwirtschaft in unserer Gemeinde.


In Affolterbach, wie auch allgemein in den letzten Wochen, nahm das Thema wiederkehrende Straßenbeiträge immer breiteren Raum ein. Ich konnte die Gelegenheit nutzen, um einige Fehlinformationen von Mitbewerbern zu diesem Thema richtig zu stellen und die anschließende Diskussion zeigte, dass viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sich eine solidarische Umlegung der Straßenbeiträge wünschen.


Als Bürgermeister werde ich die mögliche Einführung von wiederkehrenden Straßenbeiträgen wohlwollend aber ergebnisoffen auf die Agenda setzen.


Natürlich müssen sich unsere Fraktionen in der Gemeindevertretung zuerst in dieses Thema einarbeiten und sich eine Meinung bilden, doch müssen bei so einer Veränderung, die einschneidende Auswirkungen für die nächsten Generationen mit sich bringt, die Bürger danach frühzeitig und transparent am Entscheidungsprozess beteiligt werden.

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